Sehenswürdigkeiten

Rofenhöfe & Hängebrücke

Die Rofenhöfe liegen 2 km oberhalb von Vent auf 2.014 m. Besichtigen Sie die berühmte Haflingerzucht des Bergbauern Franz Klotz. Ein Vorfahre der jetzigen Bewohner von Rofen war Leander Klotz. Er war 1848 der Erstbesteiger der Wildspitze. Gemeinsam mit seinem Bruder Nikodemus wurden sie die unter dem Gletscherpfarrer Franz Senn zu Bergführern ausgebildet.

Die Hängeseilbrücke wurde von den Brüdern Klotz 1967 erbaut und 1984 vom Land Tirol erneuert. Die Brücke ist 46 m lang und die Rofnerschlucht 31 m tief. Früher führte nur ein kleiner Steg über die Rofnerache. An- und Abstieg über die Felsen zur Brücke.

 

Altes Kreuz der Wildspitze

Am Weg von Vent zu den Rofenhöfen können Sie das legendäre Kreuz der Wildspitze bestaunen. Das Kreuz wurde im Jahre 1933 von den Bergführern und Gastwirten des Ötztales aufgestellt. Im August 2010 wurde das Kreuz auf der Wildspitze durch ein neues ersetzt und das alte Kreuz fand seinen neuen Standort am Weg von Vent zu den Rofenhöfen - mit direktem Blick auf die Wildspitze. Der Aufstellungsort ist praktisch identisch ist mit dem Ausgangsort des Schlaginweit´schen Besteigungsversuch von 1847, die tatsächliche Erstbesteigung (Leander Klotz und Gefährten) wurde von Rofen aus gestartet. Nun haben Wanderer, die nicht mehr zum Gipfel der Wildspitze steigen können, die Möglichkeit das Kreuz noch einmal aus der Nähe zu sehen und auch Familien mit Kindern und ältere Menschen können nun ein so prominentes Gipfelkreuz besuchen.

Bestaunen Sie das ehemalige Kreuz der Wildspitze mit Blick zum Gipfel - dem Höhepunkt Tirols.

 

Bergsteigerkapelle Vent

Die Totenkapelle wurde vermutlich in den 30er Jahren erbaut - eine genaue Aufzeichnung liegt nicht vor. Sie wurde gebaut um verunglückte Bergsteiger in Würde aufzubahren. Die Einheimischen wurden damals in den eigenen Häusern in Vent aufgebahrt. Nach dem Neubau einer Totenkapelle bei der Kirche, wurde die "alte" Kapelle in den letzten Jahren nicht mehr genutzt und verfiel. Im Sommer wurde sie mit Hilfe und Mitteln des Ötztal Tourismus und der Gemeinde Sölden renoviert, saniert, umgetauft auf den Namen "Bergsteigerkapelle" und erwachte im Rahmen der Veranstaltung ArteVent mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier aus ihrem Dornröschenschlaf. Sie wurde für eine Fotoausstellung des Naturpark Ötztal genutzt; desweiteren gibt es jährlich themenbezogene Ausstellungen in der Kapelle.

Durch die zentrale Lage mitten im Dorf und idyllisch am Bach lädt der parkähnlich angelegte Außenbereich mit vielen Bänken gerne zum Verweilen und Innehalten ein!